Im Test: Hochwertiges Fotobuch von Saal-Digital

Wer viel reist, macht viele Fotos. Doch wo früher Fotoabzüge stapelweise in Schachteln verstaubten, liegen die Foto-Schätzchen heutzutage allzu oft auf der Festplatte und erreichen nur noch selten das Auge eines Betrachters. Hier kann ein schön gestaltetes Fotobuch Abhilfe schaffen, zumal man dann auch für Freunde und Bekannte etwas zum Vorzeigen hat.

Wir haben das Angebot der Saal-Digital Fotoservice GmbH über einen Gutschein getestet und ein Coofeetable-Buch mit Fotos von diversen Trips nach London gestaltet. Wir müssen feststellen: Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die Qualität des Buches ist sehr gut, es wirkt auch sehr hochwertig.

Der Preis von etwas über 40 Euro für ein Buch mit 26 Innen-Seiten im Format 27 x 27 cm und einem stabilen Hardcover-Einband (matt, unwattiert) liegt im unteren Bereich, und man hat wirklich ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis, wobei man die Seitenzahl in 2er-Schritten erhöhen kann.

Wie bei den meisten Fotobuch-Anbietern kann man sich die Software zur Gestaltung des Buches aus dem Internet laden. Diese gibt es erfreulicherweise auch für Apple-User. Die Anwendung der Saal-Software auf einem Macbook war super einfach und selbsterklärend, die voreingestellten Formate sind sehr ansprechend, der Qualitätscheck der entsprechenden dpi-Auflösung des Fotos war zuverlässig. Man kann zur Vorschau pdfs erstellen, bevor man das gestaltete Endergebnis auf den Saal-Server lädt.

Die Produktion des Buches erfolgte zügig, das fertige Produkt lag schon nach wenigen Tagen im Briefkasten. Die Qualität des Fotobuchs ist wirklich überzeugend und übertraf unsere Erwartungen. Vor allem die Fotos, die über 2 Seiten angelegt sind, unterstreichen die Qualität des Fotobuchs als sauber aufklappbares Coofeetable-Buch. Da Doppelseiten aus einer durchgehenden Seite bestehen, kommen großformatige Seiten ohne Falz oder Versatz sehr schön zur Geltung.

Zwar sind die hochglänzenden Innenseiten nicht jedermanns Geschmack. Aber auf Grund der hochwertigen Ausstattung werden wir nochmals einen zweiten Versuch mit matten Innenseiten wagen.

Hotel-Tipp: Schöner schlafen in Berlin

Da ich seit Jahren regelmäßig nach Berlin reise und mich fast ausschließlich im Zentrum zwischen Hackescher Markt, Rosenthaler Platz, Rosa-Luxemburg-Platz und Alexanderplatz aufhalte, möchte ich heute einmal meine Lieblingshotels in dieser Gegend vorstellen. Man befindet sich hier zentral an der Grenze zwischen Mitte und Prenzlauer Berg und kann in der Regel alle wichtigen und interessanten Bereiche bequem zu Fuß erreichen: Unzählige Restaurants und Bars, die Volksbühne, den Alexanderplatz mit Shopping-Möglichkeiten, Kino und Fernsehturm, die zahlreichen Mode- und Designerläden rund um den Hackeschen Markt, die Museumsinsel oder die vielen alternativen Restaurants, Läden und Bars in Richtung Kastanienallee im Prenzlauer Berg. Der S-Bahnhof Hackescher Markt sowie der S- und Regionalbahnhof Alexanderplatz mit Verbindungen in alle Himmelsrichtungen sind ebenfalls nicht weit. Seit 2016 bindet zudem die Tramlinie M8 den Berliner Hauptbahnhof direkt an das Viertel über Rosenthaler und Rosa-Luxemburg-Platz an. Man steigt aus dem ICE und ist in rund 15 Minuten am Ort des Geschehens. Weiterlesen „Hotel-Tipp: Schöner schlafen in Berlin“

Fundstück: The New Ladies Waitingroom 1962

Manchester-Piccadilly 1962
Ladies Waitingroom Bahnhof Manchester-Piccadilly 1962
Das Foto zeigt den neuen Wartesaal nur für Frauen im Bahnhof Manchester Piccadilly im Jahr 1962 nach der Umgestaltung des Bahnhofes Anfang der 60er Jahre. Reisen mit dem Zug war offenbar eine sehr deprimierende Angelegenheit, vor allem für Frauen…
British Rail Designed 1948-97
British Rail Designed 1948-97
Das Foto stammt aus dem bemerkenswerten Buch British Rail Designed 1948-97 von David Lawrence. Das Buch ist unter anderem erhältlich im Museums-Shop des London Transport Museums am Covent Garden. Dazu heißt es: This book is a very particular and very engrossing book charting the immense story of British Rail design in the period of railway nationalization from 1948 to 1997. British Rail Designed 1948 – 97 is about the design successes, and failures, of Britain’s most extensive state-sponsored industry. It is a story of people and ideas, movement, speed and colour. This book is required reading for anyone with an interest in railway and Industrial Design and Railway practice and politics.