Es wird ja zur Zeit von interessierten Kreisen weltweit massiv versucht, angesichts steigender Energiepreise die Atomenergie wieder hoffähig zu machen – mit den altbekannten Argumenten und wie eh und je mit kurzfristigem Blick auf schnelle Rendite für die Energiekonzerne. Doch was hinterher mit dem ganzen Müll und Schrott passieren soll, darüber schweigen sich die Befürworter wie eh und je aus… Wir haben aktuell das Beispiel in der Region Heilbronn: Das ehemalige AKW Obrigheim ist stillgelegt und wird langsam zurückgebaut. Es gibt Berge von strahlendem Müll und Beton, der jetzt schon gigantische Kosten verursacht, und noch längst ist nicht klar, wo und wie man den ganzen Abfall entsorgen will. Ein Blick auf das vermeintlich „sichere“ Endlager Asse genügt, wo nun radioaktive Suppe in einem „strahlenden Sumpf“ versickert, damit einem richtig schön schlecht wird…